Archive for the ‘Elektronische Schaltkreise’ Category

Rhythm Ace FR-3 Brochure

Juli 9, 2010

Ace Tone (Ace Electronic Industries Inc) used to be a manufacturer of musical instruments, such as electronic organs, drum machines, effects pedals and synthesizers. Ace Tone was founded by Ikutaro Kakehashi in 1960. Ace Tone is considered an early version of Roland, which Kakehashi also founded. Ace Tone began its production of amplifiers, drum machines, electronic organs and synthesizers in 1963 (info from ihavesynth.com).

Rhythm Ace FR-3 is one of the first drum machines that could play preprogrammed rhythms which were created by electronics. Older machines like the Wurlitzer Sideman used mechanical devices to create the rhythms. The Rhythm Ace FR-3 could create rhythms with a diode matrix which was invented by Ikutaro Kakehashi and his team. The FR-3 was designed as a portable device. It was produced around the year 1973. It is a purely analog device. The instruments are based on LC circuits.

Rough English translation (front page):

RHYTHM ACE

Fully automated rhythm device – model FR-3

Rhythm-Ace FR-3 – the „electronic drummer“ which enables a perfect rhythmic accompaniment with completely natural reproduction.

Rhythm-Ace FR-3 – a musical novelty and an excellent aid for soloists and small orchestras. This device enables an enlarged repertoire and renders your play more effective. Your audience and not least yourself will be thrilled by this electronic rhythm device.

Rhythm-Ace FR-3 is in principle built like an electronic brain. It is programmed with 16 different rhythms. Furthermore you can create numerous new and interesting rhythmic patterns by mixing the various rhythms and percussive effects.

There is a second page with the technical details.

Analogue Dreams: 1959’s Wurlitzer Sideman Rhythm Machine (via Totally Ambush!)

Juli 5, 2010

This is an interesting history of the Wurlitzer Sideman which inspired Roland founder Ikutaro Kakehashi to create his own rhythm machines.

Analogue Dreams: 1959's Wurlitzer Sideman Rhythm Machine Here comes a rather detailed essay about the amazing Wurlitzer Sideman Rhythm Box. This purely mechanical device was one of the very first rhythm machines ever, it was manufactured between 1959 and 1964. I wrote this article about a year ago and thought it might be worth sharing. The Invention & Impact of the Wurlitzer Sideman Model 5000 Rhythm Machine I. Background 1. The Wurlitzer Company The roots of the Wurlitzer Company go back to 1659. … Read More

via Totally Ambush!

Roland TR77

Juli 3, 2010

Geschichtlicher Abriss

Die Geschichte von Rolands Drumcomputern beginnt im Jahr 1964. Der Japaner Ikutaro Kakehashi hatte bereits Erfahrungen in der Entwicklung von einfachen Synthesizern und Gitarrenverstärkern gesammelt. Im Jahr 1960 gründete er die Firma Ace Electronic Industries. Er entwickelte eine elektrische Orgel, welche unter dem Namen Technics SX601 bekannt wurde. Seine eigentliche Begeisterung galt aber den frühen elektromechanischen Perkussions-Instrumenten wie dem Wurlitzer Sideman (dieser nutzt einen Elektromotor und eine Kontaktscheibe zur Erzeugung der einzelnen Rhythmen [video]). 1964 entwickelte er den Ace Electronics R1 Rhythm Ace und präsentierte ihn auf der NAMM Show in Chicago. Der Rhyhm Ace war möglicherweise die erste vollständig transistorbasierte Rhythmusmaschine der Welt. Kakehashi konnte jedoch keine Fertigungs- oder Vertriebsverträge abschließen.

Ein großer Nachteil dieser frühen Drummaschine war, dass sie zwar durch das Drücken von Tastern die Klänge abspielen konnte, jedoch über keine programmierten Rhythmen verfügte. Die praktischen Probleme, sich wiederholende rhythmische Muster zu erzeugen, waren nicht trivial. Dennoch gelang es Kakehashi und seinen Kollegen, diese durch die Erfindung einer Diodenmatrix zu lösen. Die erste Maschine mit dieser neuartigen Diodenmatrix war die FR1 Rhythm Ace, die im Jahr 1967 erschien. Sie wurde später von der Firma Hammond in deren jüngste Orgeln eingebaut.

1972 gründete Kakehashi die Firma Roland. Die TR77 war das erste Produkt der neu gegründeten Firma.

Technik

Die Klangerzeugung des Roland TR-77 ist rein analog. Die TR-77 besitzt 13 unterschiedliche Stimmen bzw. Instrumente. Die meisten dieser Instrumente basieren auf Schwingkreisen, also einer Schaltung, die aus einer Spule und einem Kondensator besteht. Die Schwingkreise der TR-77 besitzen  jeweils unterschiedliche Resonanzfrequenzen, welche die Grundfrequenzen der einzelnen Instrumente festlegen. Die Cowbell besitzt zwei unterschiedlich gestimmte Oszillatoren.

Einige der Instrumente enthalten einfache transistorbasierte Hüllkurven. Die Triggersignale müssen kurioserweise eine negative Flanke besitzen. Ein transistorbasierter Rauschgenerator ist aus vielen anderen analogen Synthesizern bekannt. Das Rauschsignal wird über einen Mixer an die einzelnen Instrumente verteilt. Das Signal wird anschließend durch ein Bandpassfilter gefiltert. Guiro ist ein Multivibrator, der aus zwei Transistoren aufgebaut ist.

Die Instrumente der TR-77 sind im Prinzip die selben wie die der späteren CR-78. Dort sind es jedoch etwas weniger.

Wirklich interessant ist bei der TR-77 die Erzeugung der Rhythmen. Die TR-77 besitzt im Gegensatz zur späteren CR-78 keinen Mikroprozessor. Sämtliche Rhythmen werden mithilfe eines flipflop-basierten Frequenzteilers und einer Rhythmus-Matrix erzeugt.

Ausgangspunkt für alle Rhythmen ist ein fünfstufiger Frequenzteiler/Binärzähler, der aus fünf Flipflops besteht, und in jeder Stufe die Ausgangsfrequenz halbiert. Dadurch werden unterschiedliche Tonlängen realisiert (16tel, 8tel, 4tel und ganze Noten). Der Zähler wird von einem Oszillator mit zwei Transistoren getaktet (Multivibrator). Die Frequenz des Oszillators bestimmt das Tempo. Sie kann über einen Regler an der Frontseite geändert werden. Mit einem Tempo-Up Schalter kann die Frequenz verdoppelt werden. Dadurch werden die Rhythmen in doppeltem Tempo abgespielt. Der Binärzähler liefert pro Stufe zwei Ausgänge, nämlich das invertierte und das nicht invertierte Ausgangssignal. Insgesamt gibt es zehn logische Ausgangssignale. Durch Kombination dieser zehn Ausgangssignale werden anschließend alle Rhythmen generiert. Die Kombination erfolgt in der Rhythmusmatrix.

Die Rhythmusmatrix erzeugt 42 verschieden rhythmische Grundmuster, aus der alle Rhythmen der TR-77 aufgebaut sind. Jeder der 18 verschiedenen Rhythmen wird aus einer Kombination dieser Grundmuster erzeugt. Die Rhythmusmatrix und die Kombination der einzelnen Grundmuster erfordert eine aufwändige Verschaltung.

Erstaunlicherweise hat die ganze Maschine gerade mal einen einzigen IC. Der wird für die spannungsgesteuerte Verstärkung benötigt (VCA). Die logischen Schaltungen (Flipflops) sind vollständig diskret aufgebaut.

Nachbau

Acid

Juli 2, 2010

The video shows my new studio: Jomox XBase09 and x0xb0x. Behringer Xenyx 1204 USB Mixer, Behringer Truth B1030A monitors. This track was recorded with my new Panasonic HDC-SD10.

Fun with the Baby 10 Sequencer

April 20, 2010

My video was featured on Matrixsynth:

http://matrixsynth.blogspot.com/2010/04/baby-10-sequencer-simplesizer.html

monome 40h

Juli 13, 2009

monome 40h running Conway’s Game of Life.

MFOS SEQ LEDs

Mai 3, 2009

Today, I installed the rotary switches and the LEDs of the MFOS 16 step sequencer.

MFOS Sequencer

April 27, 2009

Today I worked on the 16 step analog sequencer from MFOS. The front panel design is from Thomas White. It was manufactured by Schaeffer AG. The task was quite expensive but I think it was worth it as you can see on the pictures. I installed the LED sockets and the potentiometers for the fine tuning.

WSG Gehäuse

April 25, 2009

Heute habe ich am Gehäuse des Weird Sound Generators von MFOS gearbeitet. Das Holz ist zusammengeleimt, die Frontplatte aus Aluminium ist darauf geschraubt. Die Beschriftung der Frontplatte wurde übrigens mit dem Tonertransfer Verfahren hergestellt. Die Elektronik funktioniert auch soweit.

MFOS WSG Assembly

April 5, 2009