Bruchstellen

Thomas Jenkinson gehört zu den Pionieren der elektronischen Musikszene. Sein Künstlername Squarepusher ist in der Szene inzwischen genauso bekannt wie Aphex Twin. Sein Einfluss auf die alternative elektronische Musik ist nicht weniger bedeutend.

Das Album Go Plastic von 2001 ist beim ersten Durchhören erst einmal wenig zugänglich. Dass Jenkinson den Breakbeat miterfunden hat wird hier spürbar. Die Tracks klingen zunächst sehr abgehackt und unentschlossen. Mit The Exploding Psychology wird eine enorme Freude am Experimentieren spürbar. I Wish You Could Talk ist trotz des hektischen Tempos ein entspannter und melodiöser Track, eine Verschnaufpause in einem Meer von aufblitzenden Ideen und Klangskizzen. Die Suche nach dem Signal im Rauschen wird zum Abenteuer.

Klanglich dominieren kalte und synthetische Klänge die durch komplexe rhythmische Muster struktriert werden. Die z. T. rasend schnellen Rhythmen variieren oft genauso stark wie die enorme Menge an unterschiedlichen Klängen. Die klangliche Nähe zu Richard D. James wird bei manchen kindlichen Melodielinien deutlich. Ein Zitat? Oder nur unbewusst? In jedem Fall zeitlos. Empfehlenswert.

Squarepusher
Go Plastic
2001 warp records

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Eine Antwort to “Bruchstellen”

  1. Sexy Klaus Says:

    Manno, ich hab die auch. Warum hackst du auf son tolles dingesn rum. manno. isch muss heulen… klausi

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